Apicius – Das älteste Kochbuch der Welt im Erstdruck.
Apicius, Coelius.De re cvlinaria libri X. [Caelii Apitii vmmi adlvlatricis medicinae artificis DE RE Culinaria Libri X. B.] Platinae cremonensis […] de tuenda valetudine, natura rerum et popinae scientia libri X. Pauli Aeginetae de facultatibus alimentorum tractatus, Albano Torino interprete. Angebunden: Hieremiae Brachelii Thriveri Commentarii in VII libros Aphorismorum Hippocratis.
7.500,00 €
Bitting S. 11; Brit. Mus.; Ebert 1, S. 72 (789); GK 5. 7471; Graesse 1. S. 160; Simon, Bibl. Bacch., 2 Br. 51; Simon, Bibl. gastron., Nr 122; Vicaire Sp. 30; Horn Arndt 7.; Erste Ausgabe – noch vor der häufigeren Ausgabe aus Lyon im gleichen Jahr – des ältesten überlieferten Kochbuchs überhaupt in der Edition in der Edition des Basler Gelehrten Alban Thorer (1489-1559), basierend auf der Handschrift, die dieser 1529 auf der Insel Maguelone bei Montpellier entdeckt hatte. Das Werk der römischen Spätantike ist zugleich das „erste in der Schweiz gedrucktes Kochbuch.“ (Horn/Arndt). Apicius Rezpte sind sehr einfach gehalten und nur mit den Mengenangaben „mehr oder wenig“ wie etwa bei Leber: „In ficato oenogarum: piper, thymum, ligusticum, liquamen, vinum modice, oleum. (Weingarum für Leber: Pfeffer, Thymian, Liebstöckel, Garum, Wein in Maßen und Öl.“ Es hält aber auch einige ausgefallene Speisen parat wie etwa wie Sauzitzen und mit Schweinswurst gefüllte Siebenschläfer. Mit dem sehr ansprechenden Zierstück von Holbein und zahlreichen Holzschnitt -Initialen. S. 193-200 fleckig, sonst sehr wohlerhalten. Vorgebunden ist das Hauptwerk, die „Aphorismen“ des Antiken Mediziners Hippocrates in der gesuchten Kommentar-Edition von Jeremias Thriverius “ Commentarii in VII libros Aphorismorum Hippocratis“ Lyon, Jacques Gunta 1551. Adams 989; BM STC French, 1470-1600, p. 226; Durling, R.J. NLM 16th cent., 1221.; Not in Wellcom; Die sieben Bücher mit über 400 kurzen Aphorismen bilden den „Hippokratischen Corpus“ die Hauptüberlieferung des bekanntesten antiken Mediziners mit berühmten Sätzen wie: Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, die Gelegenheit flüchtig, die Erfahrung trügerisch, das Urteil schwierig.“ Das Titelblatt trägt den zeitgenössischen handschriftlichen Besitzvermerk “ Joh. Faucherius“ der alle lateinschen Aphorismen (und ein Teil der zitierten Kommentare) am Rand mit dem griechischen Original-Text annotiert hat.
Sprache: la
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