Seltener Fürther Druck


Tikun Leil Shavuot und Leil Hoschana Rabba.

850,00 

nicht im VD 18; vgl. Zur Geschichte der Juden in Fürth / von Leopold Löwenstein; 3 (1913) Die hebräischen Druckereien in Fürth. Frankfurt am Main : Golde, 1913; Sehr seltener Druck eines Tikkun Leil Shavuot (und Tikkun Leil Hoshana Rabbah), einer Sammlung von Textauszügen aus der Tora, den Propheten und anderen heiligen Schriften, die traditionell während der gesamten Nacht des Shavuot-Festes (und Hoshana Rabbah) studiert werden. Angebunden ist das Buch der Psalmen mit Einleitung. „Nach siebenjähriger. Pause wurde 1737 von Chajim b. Zbi Hirsch aus Wilbermsdorf‘) eine Druckerei im Schindelhof errichtet, die 35 Jahre lang bis zu seinem Tode von ihm selbst geleitet wurde, teilweise auch unter Mitwirkung seines Vaters Zbi Hirsch b. Chajim?), der 1712-1739 der Druckerei in Wilhermsdorf vorstand ) und von 1739-1753 verschiedene Druckwerke in Fürth, seinem späteren Wobnorte, herstellen liess. Sorle, die Witwe des Chajim, Tochter des Marum aus Floss, zeichnet noch 1774 bei drei Druckwerken 4), nachdem Chajim, ihr Gatte, am 11. September 1772 aus dem Leben geschieden war. Aus der Offizin des Chajim b. Zbi Hirsch sind einige 80 Druckwerke hervorgegangen.“ (Löwenstein S. 4 f.) Insgesamt gut Erhalt, einige Blätter unten Knapp beschnitten, das letzte Blatt wohl mit einer Zeile Textverlust. Innendeckel mit handschriftlichem hebräischen Besitzvermerk „Beer ( Der?) Refael Herlung/Herling.“ Möglicherweise gehörte dieses Buch Mendel Beer: Er war als Drucker in Fürth aktiv. Zusammen mit Joseph Petschau druckte er zwischen 1762 und 1769 insgesamt 17 hebräische Bücher.
Sprache: he

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Beschreibung

Ordnung für die Nacht von Schavuot und die Nacht von Hoschana Rabba. Wahrheit und Glaube für diejenigen, die Wissen und Verständnis kennen, um vor dem Karet [spirituelle Exkommunikation] gerettet zu werden, für alle, die in den Höfen des Herrn stehen, um in der Nacht von Hoschana Rabba Wache zu halten. Und auch aufgrund dessen werden wir die „Adret Atzeret“ [die Herrlichkeit des Festes] für den verbleibenden Überrest verdienen.

Be-Fiorda [Fürth], Gedruckt von Chaim, Sohn des verstorbenen Zvi Hirsch., 5529 nach jüdischer Zeitrechnung, was dem Jahr 1769 entspricht..

92 Bll. Halbpergament Einband mit handschriftlichem Rückentitel und Bauntpapierbezug über Holzdeckeln mit einer (leicht lockeren) Schliesse.