Max Slevogt zeichnet J.B. Neumann im Graphischen Kabinett Berlin.

Slevogt, Max, Israel Bär Neumann (Widmungsnehmer) und R. Hoberg (Holzschneider).
Im Graphischen Kabinett von I.B. Neumann in Berlin. Holzschnitt nach einer Federzeichung von Max Slevogt. Mit handschriftlicher Widmung von Max Slevogt an J.B. Neumann, datiert 1914.

2.200,00 

S!W 484; Vignette J.B. Neumann, Berlin Holzstich, geschnitten von R. Hoberg, 1912. Der Künstler Max Slevogt und der Galerist und Verleger Israel Bär Neumann – meist J.B. Neumann – waren gute Freunde, regelmäßig besuchte Slevogt Neumanns berühmtes grafisches Kabinett auf dem Kurfürstendamm und hat eine dieser Szenen in einer wunderbaren Zeichnung festgehalten. R.Hoberg fertigte daraus einen Holzstich an, den Slevogt seinem Freund Neumann persönlich widmete und schenkte. es handelt sich um einen Vorababzug dieser Vignette, die wohl für die Festschrift von Neumann Galerie gedacht war. Unikales Dokument einer Freundschaft aus der Blüte des Berliner Kunstlebens. Der Galerist und Buchhändler beugt sich in dieser Vignette, umgeben von seiner Kundschaft, versonnen und begeistert über seine neuesten Erwerbungen. Ohne Übertreibung kann man Berlin am Anfang des 20. Jahrhunderts wohl als Zentrum des Kunsthandels in Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa bezeichnen und Neumann’s 1910 gegründete Galerie war einer der wichtigsten Orte für die damals aktuellsten Kunstrichtungen. So fand in diesen Räumen 1918 die erste DADA Ausstellung statt und stellte zugleich fast alle Künstler DER BRÜCKE aus. 1923 immigrierte Neumann nach New York und konnte dort den New Art Circle etablieren und Künstlern wie Max Beckmann in den USA zum Durchbruch verhelfen. Seinen Standort Berlin übergab er der Galerie Nierendorf.
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Beschreibung

Im Blatt von Slevogt monogrammiert und mit R. Hoberg fec. im Blatt signiert.

Berlin., 1914.

16 cm x 17 cm