Beschreibung
Oppenheimii, Typis Hieronymi Galleri, ære Johan-Theod. de Bry. [ Oppenheim, de Bry], MDCXV [1615].
16 Seiten, [1] gefaltetes Blatt Kupferstich-Tafel. Kl.-Oktav.
Seltene und schöne Bücher aus sechs Jahrhunderten Geisteswissenschaften & Kunst
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VD17 30:758511Q; Schneider-Hiltbrunner, V. Wilhelm Fabry von Hilden 1560-1634. Verzeichnis der Werke und Briefe, Nr. 14; Extrem seltene und spektakuläre Schrift des „Vaters der Wundmedizin“ Wilhelm Fabry von Hilden, von der wir nur ein Exemplar in deutschen Bibliotheken (Senckenberg) und drei weitere in Europa (Schweiz/Frankreich) nachweisen konnten. „Fabry publiziere den Fall eines missgebildeten Schaffetus nach einer Sektion des Mutterschafes. Er führte die Sektion des männlichen Feten durch und publizierte diesen Bericht als „De monstro Lausannae Equistrium esciso“ mit Widmung an seinen Baseler Lehrmeister Caspar Bauhin. Er nimmt diesen Fall einer symetrischen Doppelmissbildung beim Schaf zum Anlass, den Sektionsbefund um drei weitere Fälle zu ergänzen: eine Doppelmissbildung beim Schaf, die etwa gleichzeitig in Bern aufgetreten war und die er ausgestopft begutachten konnte, ein reinweißer Maulwurf (Albino) vom Murtsee bei Freiburg und ein Bericht über die Doppelmissbildung eines Hahnes, der im Jahr 1586 knapp drei Wochen lang in Chate-Saint-Denis gelebt hatte. Der Band umfasst 16 Seiten mit einem ausklappbaren Kupferstich , der die Missbildungen anatomisch darstellt.“ (zitiert nach Fabry-Museum Hilden). 1560 in Hilden bei Düsseldorf geboren hatte Fabry nach mehreren Stationen der Ausbildung und Assistenz in Hilden und Köln eine Praxis, wurde 1615 nach weiteren Stationen Stadtarzt von Bern. „Ohne Zweifel gebührt F. die erste Stelle unter den deutschen Chirurgen des 17. Jahrhunderts. An klassisch-wissenschaftlicher Bildung wie an ärztlichem Können überragte er alle Standesgenossen. Gründliche Kenntnis der Anatomie, scharfe Diagnostik und hohe ärztliche Ethik waren die für seinen Ruf und seinen Erfolg verantwortlichen Faktoren. Er verbesserte mehrere chirurgische Operationen (Amputationen, Steinschnitt, chirurgische Eingriffe am Auge) und erfand eine große Anzahl chirurgischer Instrumente.“ (NDB 4, S-738-739.)
Sprache: la
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Oppenheimii, Typis Hieronymi Galleri, ære Johan-Theod. de Bry. [ Oppenheim, de Bry], MDCXV [1615].
16 Seiten, [1] gefaltetes Blatt Kupferstich-Tafel. Kl.-Oktav.