Erste Ausgabe der „Violinschule“

Mozart, Leopold.
Versuch einer gründlichen Violinschule: entworfen und mit 4. Kupfertafeln sammt einer Tabelle versehen.

4.500,00 

Eitner VII, 90; Fétis2 VI, 222; Grove3 III, 570; MGG IX, 692ff.; RISM BVI2, 600; Wolffheim I, 861; vgl. Cat. Fétis 6215. – „Seltene Erstausgabe des berühmten Werkes“ (Wolffheim). Leopold Mozarts „Violinschule ist die erste umfassende in deutscher Sprache und bildet eine Fundgrube für Forschung und Aufführungs-Praxis“ (MGG). – Leopold Mozart (1719-1787), geborener Augsburger, Vicekapellmeister am erzbischöflichen Hof in Salzburg, gab sein, für die damalige Zeit geniales Lehrwerk – etwas Gleichartiges hatte es bis dahin nicht gegeben und er hatte dafür keinerlei Vorbild – 1756, im Geburtsjahr seines Sohnes Wolfgang Amadeus, erstmals heraus. Das lebendige anschauliche Werk „..ward von kritischen Autoritäten als das erste seiner Gattung wegen seiner Vortrefflichkeit sehr geschätzt erlebte häufige Auflagen und wurde in..(mehrere) Sprachen übersetzt.“ Das gestochene Frontispiz zeigt den violinspielenden Leopold Mozart, die drei weiteren Tafeln Beispiele zur richtigen bzw. falschen Körper- und Handhaltung beim Violinspiel. „Versuch einer gründlichen Violinschule (1756) is more than a mirror of eighteenth-century violin playing. In this paper I will argue that Mozart’s Versuch documents a struggle between two competing models of musical communication, one based on a general semiotics of affect and another based on specific individual responses to music. The conflict between the two is the conflict between rationalist, systematic thinking and what Panajotis Kondylis has called the eighteenth century’s ‚rehabilitation of the sensual.'“Thomas Irvine in: RISM B/VI/2 p. 601.
Sprache: de

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Beschreibung

Augsburg, gedruckt by Johann Jacob Lotter., 1756.

Gestochenes Frontispiz, [8 nn. Bll.], 264 S., [4 nn Bll.] Mit zusammen 4 Kupfertafeln und 1 mehrfach gefalteten Notentafel, sehr zahlreichen Noten im Text, sowie gestochenen Kopfleisten, Kopfstücken, großen und kleinen Schlußvignetten und in den Text eingefügten kleinen Illustrationen (Notenzeichen, Geigenbogen). Quarto, Ganzlederband der Zeit (sorgsam minimal restauriert).