Die erste Zeitschrift der Schweiz.

(Tschudi, Johann Heinrich).
Lehrreiche, lustig-erbauende Monatliche-Gespräch Auf das Jahr MDCCXIV. Jenner – Christmonat. (12 Teile. Für Februar: Curieuses/ Erbauliches/ Politisches Tractätlein Von der Erkantnuss seiner selbs/ und des Nächsten : Von Dem Adel und dem Pöfel/ und welche unter diesen am tauglichsten seyen zu Verwaltung des Regiments : Welches die beste Regierungs-Form : Samt beygefügter Zufriedenstellung derjenigen/ welche durch Tugend und Wissenschafft sich aller Ehren und Promotion wirdig machen/ und gleichwol in diesem verkehrten Welt-Lauff übergangen werden und in obscuro bleiben von Rodrico Philomuso (1713) für November; Discours, über des gemeinen Wesens Wol-Wesen : oder eigentliche Undersuchung derjenigen Dingen in welchen man einer Republique Wolstand entweder vergeblich sucht, andererseits aber allein findt und zu hoffen hat / [Von E. Dürsteler].

2.400,00 

vgl. Hist Lex. der Schweiz; Der erste Jahrgang der ersten Zeitschrift der Schweiz, dem einflußreichem aufklärerischen Magazin, welches (unter teilweise etwas abweichendem Titel) bis 1726 erschien. Der Verleger Johann Jakob Lindinner (1683 Zürich, 1740 Zürich) galt auch als Kämpfer wider die Zensur und war der erste Schweizer Zeitschriftenherausgeber: 1714-1726 verlegte er die “Monatlichen Gespräche […]” von Johann Heinrich Tschudi aus Schwanden (GL) geboren 9.6.1670 Schwanden (heute Gem. Glarus-Süd), 19.5.1729 Schwanden, ref., von Schwanden. Sohn des Heinrich, Ratsherrn, und der Rosina Stüssi. ?1) 1694 Barbara Elmer, Tochter des Heinrich, Landeshauptmanns und Ratsherrn, 2) 1708 Magdalena Blumer, Tochter des Peter, Ratsherrn. T. studierte ab 1688 am Collegium Carolinum in Zürich Theologie und beendete sein Stud. 1690 in Basel mit der Ordination. 1692 wurde er Diakon in Schwanden, 1719 Hauptpfarrer, 1720 Camerarius. Der Freundschaft mit Johann Jakob Scheuchzer und der Korrespondenz mit weiteren bedeutenden Zeitgenossen verdankte T. seine Belesenheit. Nach theol., medizin. und zeitgeschichtl. Schriften publizierte er 1714 als Erster eine hist.-geogr. Landesgeschichte, die “Beschreibung des Lobl. Orths und Lands Glarus”. 1714-26 gab T. die frühaufklärer. Zeitschrift “Monatl. Gespräche” heraus., vgl. zu Lindinner: P. Leemann van Elck, Druck, Verlag und Buchhandel im Kt. Zürich von den Anfängen bis um 1850, 1950, 32-34. zu Tschudi: JOHANN HEINRICH TSCHUDI UND SEINE MONATLICHEN GESPRACHE. von Adolf DUTSCH Verlag: , Frauenfeld/ Leipzig, Huber & co. Aktiengesellschaft, 1943 Wege zur dichtung, zurcher Schriften zur Literaturwissenschaft herausgegeben von Emil Ermatiger. Band XLI. Später erschienen als: Lehrreiche, lustig-erbauende Monatliche-Gespräch etlicher guter Freunden Monatliche Gespräch einiger guter Freunde[n] von allerhand geist- und weltlichen Dingen. Paisey (1988), S.156 Der frühe Zürcher Pietismus (1689-1721) / Kaspar Bütikofer ; Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009 ; S. 513
Sprache: de

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Artikelnummer: 35179 Kategorie:

Beschreibung

Zürich getruckt bey Joseph Lindinner, 12 Bände n einem Band. Erster Jahrgang. 1714.

je Monat ca 30-70 Seiten mit einer twl wiederholten Holzschnitt-Titelvignette. 8° Gebundener Pappband der Zeit. (Kanten berieben).

vgl. Hist Lex. der Schweiz; Der erste Jahrgang der ersten Zeitschrift der Schweiz, dem einflußreichem aufklärerischen Magazin, welches (unter teilweise etwas abweichendem Titel) bis 1726 erschien. Der Verleger Johann Jakob Lindinner (1683 Zürich, 1740 Zürich) galt auch als Kämpfer wider die Zensur und war der erste Schweizer Zeitschriftenherausgeber: 1714-1726 verlegte er die “Monatlichen Gespräche […]” von Johann Heinrich Tschudi aus Schwanden (GL) geboren 9.6.1670 Schwanden (heute Gem. Glarus-Süd), 19.5.1729 Schwanden, ref., von Schwanden. Sohn des Heinrich, Ratsherrn, und der Rosina Stüssi. ?1) 1694 Barbara Elmer, Tochter des Heinrich, Landeshauptmanns und Ratsherrn, 2) 1708 Magdalena Blumer, Tochter des Peter, Ratsherrn. T. studierte ab 1688 am Collegium Carolinum in Zürich Theologie und beendete sein Stud. 1690 in Basel mit der Ordination. 1692 wurde er Diakon in Schwanden, 1719 Hauptpfarrer, 1720 Camerarius. Der Freundschaft mit Johann Jakob Scheuchzer und der Korrespondenz mit weiteren bedeutenden Zeitgenossen verdankte T. seine Belesenheit. Nach theol., medizin. und zeitgeschichtl. Schriften publizierte er 1714 als Erster eine hist.-geogr. Landesgeschichte, die “Beschreibung des Lobl. Orths und Lands Glarus”. 1714-26 gab T. die frühaufklärer. Zeitschrift “Monatl. Gespräche” heraus., vgl. zu Lindinner: P. Leemann van Elck, Druck, Verlag und Buchhandel im Kt. Zürich von den Anfängen bis um 1850, 1950, 32-34. zu Tschudi: JOHANN HEINRICH TSCHUDI UND SEINE MONATLICHEN GESPRACHE. von Adolf DUTSCH Verlag: , Frauenfeld/ Leipzig, Huber & co. Aktiengesellschaft, 1943 Wege zur dichtung, zurcher Schriften zur Literaturwissenschaft herausgegeben von Emil Ermatiger. Band XLI. Später erschienen als: Lehrreiche, lustig-erbauende Monatliche-Gespräch etlicher guter Freunden Monatliche Gespräch einiger guter Freunde[n] von allerhand geist- und weltlichen Dingen. Paisey (1988), S.156 Der frühe Zürcher Pietismus (1689-1721) / Kaspar Bütikofer ; Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009 ; S. 513

2400,00 EUR

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